Montag, 30. Mai 2011

Freude

Nach 7 Monaten Asien freuen wir uns

* auf unsere Freunde
* auf unsere Familien
* auf Leitungswasser, das man trinken kann
* auf ein Badezimmer ohne Kakerlaken
* auf ein Schlafzimmer ohne Ameisenstrasse
* auf ein Bett ohne Bettwanzen
* auf Insekten in Insektengroesse
* auf eine Wohnung/einen Wohnsitz
* auf eine Wohnung aus Ziegeln und mit rechten Winkeln
* auf Ruhe
* auf Musik nach unserem Geschmack
* auf etwas Bewegung/Sport
* auf Salat, Kaesspaetzle, Kaesekrainer, Muesli, gute Kuchen und vieles mehr
* auf gute Konzerte
* sogar auf oesterreichisches Fernsehen
* auf 10 Grad weniger
* auf lange Hosen und Turnschuhe
* auf's Laendle
* auf Obernberg
* auf Wien
* auf Elba
* auf einen Friseurtermin
* auf einen guten Film im Kino
* auf's selber kochen
* eine Zeit ohne Tuk Tuk Fahrer
* auf die Berge und die Natur
* auf ein langes, heisses Bad
* ...

Samstag, 28. Mai 2011

The final countdown

Der Countdown laeuft! Noch 3 Tage Bangkok, dann hat uns Oesterreich wieder.


Bierige Gruesse aus der Khao San Road,
Michael und Sandra

Donnerstag, 5. Mai 2011

Kroete, Ratte, Eichhoernchen oder Ameiseneier

Pakse ist nicht unbedingt ein Schmuckkaestchen, aber es liegt am Weg zu den 4000 Inseln, und hat mit dem nahen Bolaven Plateau sogar eine Attraktion zu bieten. Da wir sowieso dort uebernachteten buchten wir auch gleich eine Tour zu den Kaffeeplantagen, den Wasserfaellen und den ethnischen Minderheiten des Plateaus.


Besuche bei "Eingeborenen" bereiten uns meist Bauchschmerzen. Sehen sie im Normalfall doch so aus, dass eine Horde Touristen einer Horde einheimischer Frauen, die ihr Selbstgestricktes in Haenden halten, betreten schweigend gegenueberstehen. Ein Schweigen, das auch nicht endet, wenn der Guide versucht, mit "Any questions" einen Dialog in Gang zu bringen. Die 15 Minuten fuer "Walk around" werden von den Touristen genutzt, um mit ihren Kameras Jagd auf nackte Kinder zu machen.


Die Frauen mit ihren Handarbeiten gesellen sich in der Zwischenzeit zurueck zu ihren Maennern, die in Haengematten ihren Rausch ausschlafen. Unser Besuch bei den "Katun" bildete da keine Ausnahme. Allerdings hat das Voelkchen ein paar Gepflogenheiten, die erwaehnenswert sind. Der durchschnittliche "Katun" beginnt mit 3 Jahren Pfeife zu rauchen. Wird er irgendwann trotzdem krank, stellen ihm Freunde und Verwandte einen Sarg vors Haus. Das beschleunigt den Gesundungsprozess ungemein. Ist die Kur nicht erfolgreich, wird der Sarg gefuellt und steht fuer ein paar Jahre am Friedhof rum. Dieser liegt selbstverstaendlich etwas abseits. Wenn der Staub wieder zu Staub geworden ist, holt man den Sarg zurueck, waescht ihn, und stellt ihn jemand anderem vor die Tuer. Saerge sind teuer.

Den Abschluss unserer Rundfahrt bildete ein Besuch am Lebensmittelmarkt.


Die Ratte waere fuer umgerechnet 1 Euro zu haben gewesen. Das Eichhoernchen haette etwas mehr gekostet, da es in einer gepflegteren Umgebung lebt. Dass es ausschaute, als haette es seinen letzten Atemzug auf einer viel befahrenen Bundesstrasse getaetigt, hatte keinen Einfluss auf die Preisgestaltung. Im Angebot waren weiters noch Schlangen, Kroeten und Ameiseneier. Wir fragten gar nicht nach.

Uebrigens, die bekannteste laotische Minderheit sind die "Hmong". Ein Stamm von auf fliegenden Teppichen eingewanderten Werwoelfen.