Wenn sich das Eheweib eine Bergtour auf den
Großen Valkastiel wünscht freut das den Ehemann – auch wenn „Die schönsten
Bergwanderungen in Vorarlberg“ 9 ½ Stunden Wandervergnügen versprechen.
Ausgangspunkt unserer Wanderung ist das Dorfzentrum von Brand. Eine halbe Stunde gehen wir gemütlich der Alvier entlang talauswärts, begleitet nur vom Rauschen des Flusses. Irgendwann biegen wir rechts ab und es wird merklich steiler. Das bleibt den Rest des Tages so und ist vielleicht ein Grund warum die Wandererdichte äußerst überschaubar ist. Nach knapp zwei Stunden erreichen wir die Sarotlahütte. Diese liegt auf 1611 Meter am Ende des Sarotlatals, eines orografisch rechten Seitentals des Brandner Tals. (Wenn sie, wie ich nicht wissen was orografisch heißt, zögern sie nicht und befragen sie die Suchmaschine ihres Vertrauens.) Es ist noch früh und wir sind schneller als gedacht, kein Argument spricht gegen eine Tasse Kaffee und einen Melissentee. Euphorisiert vom Koffein, dem grandiosen Ausblick auf die Zimba und unserer unglaublichen Fitness machen wir uns wieder auf den Weg. Steil bergauf entlang der blauen Markierungen zum Eisernen Törle, das einen wunderbaren Ausblick ins Montafon eröffnet. Der Pfad gabelt sich hier. Mit Wegweisern war man allerdings etwas geizig und wer keine Tourenbeschreiben dabei hat und sowieso schon kein Humboldt ist, nimmt einfach den Weg, der einem verlockender erscheint. Oder den anderen, wenn man glaubt, das Schicksal will einen narren. Wir folgen der Abzweigung links und erreichen nach einer halben Stunde leichter Kletterei die Gottvaterspitze, wie wir im Gipfelbuch nachlesen können. Falscher Gipfel aber eine unglaubliche Aussicht vom Bodensee bis in die Schweizer Alpen. Nach einem ausgedehnten Mittagessen beginnen wir mit dem Abstieg. Mit den Resten der Landjäger zwischen den Zähnen geht’s zurück zur Weggabelung und weil die Sonne lacht nehmen wir auch noch den Großen Valkastiel mit. Von hier aus ist er gar nicht so groß und die Sache ist in einer halben Stunde erledigt. Der Abstieg verläuft genau wie der Aufstieg, ergänzt nur durch einen fantastischen Topfenstrudel auf der Sarotlerhütte. Über die Rosinen müssen wir noch reden.
Ausgangspunkt unserer Wanderung ist das Dorfzentrum von Brand. Eine halbe Stunde gehen wir gemütlich der Alvier entlang talauswärts, begleitet nur vom Rauschen des Flusses. Irgendwann biegen wir rechts ab und es wird merklich steiler. Das bleibt den Rest des Tages so und ist vielleicht ein Grund warum die Wandererdichte äußerst überschaubar ist. Nach knapp zwei Stunden erreichen wir die Sarotlahütte. Diese liegt auf 1611 Meter am Ende des Sarotlatals, eines orografisch rechten Seitentals des Brandner Tals. (Wenn sie, wie ich nicht wissen was orografisch heißt, zögern sie nicht und befragen sie die Suchmaschine ihres Vertrauens.) Es ist noch früh und wir sind schneller als gedacht, kein Argument spricht gegen eine Tasse Kaffee und einen Melissentee. Euphorisiert vom Koffein, dem grandiosen Ausblick auf die Zimba und unserer unglaublichen Fitness machen wir uns wieder auf den Weg. Steil bergauf entlang der blauen Markierungen zum Eisernen Törle, das einen wunderbaren Ausblick ins Montafon eröffnet. Der Pfad gabelt sich hier. Mit Wegweisern war man allerdings etwas geizig und wer keine Tourenbeschreiben dabei hat und sowieso schon kein Humboldt ist, nimmt einfach den Weg, der einem verlockender erscheint. Oder den anderen, wenn man glaubt, das Schicksal will einen narren. Wir folgen der Abzweigung links und erreichen nach einer halben Stunde leichter Kletterei die Gottvaterspitze, wie wir im Gipfelbuch nachlesen können. Falscher Gipfel aber eine unglaubliche Aussicht vom Bodensee bis in die Schweizer Alpen. Nach einem ausgedehnten Mittagessen beginnen wir mit dem Abstieg. Mit den Resten der Landjäger zwischen den Zähnen geht’s zurück zur Weggabelung und weil die Sonne lacht nehmen wir auch noch den Großen Valkastiel mit. Von hier aus ist er gar nicht so groß und die Sache ist in einer halben Stunde erledigt. Der Abstieg verläuft genau wie der Aufstieg, ergänzt nur durch einen fantastischen Topfenstrudel auf der Sarotlerhütte. Über die Rosinen müssen wir noch reden.
